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BARRHORN - GIPFELSTÜRMER

Nachdem sich die Wolken verzogen haben: Cait auf der Abfahrt vom Barrhorn.
Nachdem sich die Wolken verzogen haben: Cait auf der Abfahrt vom Barrhorn.

Erfahrungsbericht einer Bike-Begehung des Barrhorn im Wallis von Cait, Enduro-Racerin und TRAIL-QUEEN Ambassadorin.

 

Da muss ich hin! Das war mein erster Gedanke, als ich vor einem Jahr zum ersten Mal vom Barrhorn gehört habe. Der 3600 Meter hohe Berg im Wallis ist der höchste in Europa, den man ohne Seile und Hochtourenausrüstung begehen kann. Das wichtigste für mich, die Abfahrt ist mit dem Mountainbike befahrbar.

 

ES GEHT LOS!

 

An einem Samstagmorgen im August war es so weit. Wir waren bereit den Gipfel zu stürmen: Die Tasche gepackt, das Bike parat, … nur der Wetterbericht wollte nicht mitspielen. Um dem angekündigten Gewitter zu entgehen, sind wir extra früh aufgestanden und losgefahren, in der Hoffnung die Turtmannhütte rechtzeitig zu erreichen. Für einen Motivationsschub vor dem geplanten Aufstieg von angsteinflössenden 2519 Höhenmetern sind wir ein paar Trails bei Unterbach gefahren. Allerdings nicht ganz so schnell wie sonst, denn mit unseren schweren Rucksäcken voller Winterkleidung, Wasser und Lebensmitteln, war das Biken eine ganz neue Herausforderung für unseren Gleichgewichtssinn.

 

EIN HINGUCKER: MIT DEM BIKE AUF DER BERGHÜTTE

 

Nach der Abfahrt und mit ein bisschen Adrenalin im Blut ging es in Turtmann die ersten 600 Höhenmeter mit der Luftseilbahn hoch. Weiter ging es auf einer Teerstrasse, die sich durch das wunderschöne Turtmanntal schlängelt, vorbei an kleinen traditionellen Dörfern. Als die Strasse in eine Schotterstrasse mündete, fielen die ersten Regentropfen. Nach einem weiteren Stück Regentour, lichtete sich der Nebel und wir konnten die hohen Gipfel und Gletscher des Wallis sehen. Um das letzte Stück zur Hütte zu schaffen, mussten wir unsere Bikes auf dem Rücken tragen. Nach 40 Minuten Bike ‘n Hike kamen wir etwas nass und müde in der Turtmannhütte an. Wir genossen die wunderschöne Aussicht umgeben von Gletschern und haben uns für die Herausforderung des nächsten Tages ausgeruht. Mit unseren Bikes waren wir ein ziemlicher Hingucker auf der Hütte und beim Abendessen wurden wir neugierig gefragt, wohin wir denn mit unseren Bikes wollten, schliesslich ist die Hütte umgeben von unfahrbaren Trails.

 

WENN AUS BIKEWANDERN BIKEKLETTERN WIRD

 

Am Sonntag früh wurde es ernst. Um fünf Uhr haben wir gefrühstückt und sind beim ersten Tageslicht losgefahren. Es war kalt und wegen der Wolken konnten wir den Gipfel nicht einmal sehen. Zum Glück drückte die Sonne nach einer Weile durch und verbannte die Wolken. Perfektes Wetter für den Versuch den Gipfel zu stürmen. Die Strecke war schwierig. Mit unseren schweren Rucksäcken mussten wir fast 1000 Höhenmeter zu Fuss laufen, da der Trail nicht fahrbar war, zu steil, zu sehr verblockt oder zu viele lose Steine. Auf einmal standen wir vor einem Vorsprung, den man hochklettern musste. Na klar, ohne Bike wäre das gut machbar, aber wie sollten wir da hoch? Mit einer Hand an dem Seil, einer Hand am Bike und klopfenden Herzen, haben wir es geschafft – nichts für schwache Nerven.

 

EISKALTES GIPFELPANORAMA

 

Nach langen dreieinhalb Stunden waren wir erschöpft, aber glücklich am Ziel. Auf dem Gipfel hatten wir eine spektakuläre Aussicht auf die Alpen, die wir leider nur kurz geniessen konnten. Es blies ein kalter Wind und es waren nur minus vier Grad - nicht gerade einladend für eine Pause. Aber es hat sich dennoch gelohnt.

 

VON -4 AUF 30 GRAD AUF 3000 HÖHENMETER ABFAHRT

 

Die 3000 Höhenmeter lange Abfahrt war ziemlich anspruchsvoll, oft sehr steil und hatte viele Fels-Vorsprünge. Aber uns hat es extrem viel Spass gemacht. Gegen Mittag sind wir wieder an der Turtmannhütte angekommen und bis am Nachmittag waren wir wieder ganz unten im Tal auf 400 Metern, bei 30 Grad!!! Minus vier bis plus 30 Grad: Es lohnt sich für anspruchsvolle Touren die richtige Kleidung anzuziehen. Mein Merino-Wolle Trikot von Mons Royal war der absolut Hammer gewesen und kann ich nur weiterempfehlen! Gibt es zu kaufen bei www.trail-queen.ch.

 

EINE GUTE TOUR FÜR ABENTEURER

 

Fazit: Die Strecke ist sehr anspruchsvoll, aber wir haben eine Herausforderung gesucht und es hat sich für uns gelohnt. Für gut trainierten Biker, die das Abenteuer suchen, kann ich die Tour nur empfehlen.

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Let's race together - Mirjam @ Les Arcs Enduro2

Race-Bericht Enduro2 Les Arcs, Savoie, France von Mirjam, engagiertes Mitglied des Verein Freerideconnection.ch und TRAIL-QUEEN Ambassadorin.

 

Dieses Wochenende (25. Juni 2016) stand nach längerer Pause wieder einmal ein Rennen auf dem Programm. Nicht ein normales Rennen wo jeder seine eigene Bestzeit fährt, sondern ein Rennen bei dem der Team Spirit gross geschrieben wird. Beim Enduro2 in Les Arcs startet nämlich immer ein zweier Team zusammen und gewertet wird die Zeit wenn der zweite der beiden Fahrer ins Ziel einfährt. Es war also Teamarbeit gefragt. Das Rennen dauerte drei Tage und versprach viel Trailspass. Mit im Gepäck hatte ich mein geliebtes Bike Outfit von Trail Queen. Bestens gerüstet starteten wir somit am Samstag in das Rennen. Es gab insgesamt 5 gemessene Abschnitte, sogenannte Stages, zu fahren. 

 

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TEILS SONNIG, TEILS WOLKIG – STETS HAPPY! TRAIL-QUEENS IM WALLIS

Frauen die biken sind super und immer noch eine Minderheit im Bike-Sport. Deswegen ist es wichtig, dass sich Frauen untereinander vernetzen. TRAIL-QUEEN fördert den Aufbau einer Frauen-Bike-Community in der Schweiz mit dem TRAIL-QUEEN Programm. Es bringt unterschiedliche Bikerinnen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, die eines gemeinsam haben, sie sind alle engagiert in der Bike-Szene. Die Ambassadorinnen kommen aus allen Teilen der Schweiz, zum Beispiel Cait aus Zürich und Miriam aus Luzern. Die TRAIL-QUEENs aus Genf, Bern und Basel, konnten leider nicht bei der Tour dabei sein. Zusätzlich unterstützt TRAIL-QUEEN das Frauen Downhill Team Pink Gravity mit Alice, der Trainerin, Géraldine, Lauriane und Simone.

 

 

Über das TRAIL-QUEEN Programm können sich die Bikerinnen kennenlernen, Ideen austauschen und das Biken gemeinsam geniessen. Deswegen ging es für die TRAIL-QUEEN Ambassadorinnen ab in die Berge und Trails rocken. Der lokale Guide Sacha Robert kennt die Trails im Wallis genau und das Walliser Wetter. Denn auch wenn sich das Wetter recht verhalten zeigt, im Wallis ist es immer schön. Sogar wenn Regen angesagt ist, scheint dort die Sonne.

 

Die ganze Story über das Weekend findest du auf TrailDevils

Happy Faces auf den Trails im Wallis  - Foto von Giorgia Müller
Happy Faces auf den Trails im Wallis - Foto von Giorgia Müller
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Géraldine von Pink Gravity in Kranskja Gora

Géraldine Fink vom TRAIL-QUEEN Team Pink Gravity hat ihr erstes Rennen gemeistert. In Kranskja Gora am ‪IXS European Cup hat sie ihr technisches Können unter Beweis gestellt. Nach einem durch Verletzungen geprägten Winter (Knie und Schlüsselbein), ist sie mit einer guten Leistung ihr erstes Rennen gefahren. 

 

Auf der Strecke mit vielen Wurzeln und grossen Sprüngen war Geri in ihrem Element, jedes der Hindernisse hat sie mitgenommen. Betreut von der Team-Chefin Alice Kühne, hat sie sich detailliert auf die Strecke vorbereitet und hat nach dem Quali-Lauf nochmals die Schlüsselstellen abgelaufen. Die Absätze auf dem Track sind herausfordernd, sodass es wichtig ist, sich die Kraft richtig einzuteilen, um die bestmöglich Zeit fahren zu können. 

 

Geri konnte ihre Zeit im Rennen nochmals verbessern und kam als 15te ins Ziel. Das Lachen in ihrem Gesicht spricht Bände. Wir sind genauso happy und gratulieren Geri und Alice von Pink Gravity. 

 

Wir freuen uns auf das nächste Rennen... to be continued...

 

Géraldine Fink von Pink Gravity dem TRAIL-QUEEN Team in Kranskja Gora am ‪IXS European Cup
Géraldine Fink von Pink Gravity dem TRAIL-QUEEN Team in Kranskja Gora am ‪IXS European Cup
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